„I live a very straight life: no alcohol, no cigarettes, no meat, no sweets, no readymade meals, I work out six days a week and I’m always happy, no matter how bad my day was. And I always dress like someone wants to take my picture, even if I just go the gym like now. I used to be very different but from one day to the next I changed everything, just like that. Of course on the weekends I do get a bit weak, but before I can go to Berghain I need to go to the gym. Some people think I’m arrogant or cold. And some think that my life is too perfect and are afraid that they don’t fit in. But actually it looks a lot more perfect from the outside than it is on the inside. I’m very focused and want to bring out the best of me. But I’m also afraid to be alone. Because I’ve seen a lot of people that were very focused on their job and lost a lot on their way. In fact, human values are more important to me than materialistic wealth. But not a lot of people would think that of me.“
„Ich lebe ein sehr geradliniges Leben: kein Alkohol, keine Zigaretten, kein Fleisch, keine Süßigkeiten, sechsmal die Woche Sport und ich bin immer gut drauf, egal wie scheiße mein Tag war. Und ich bin immer so angezogen, dass ich fotografiert werden kann, auch wenn ich so wie jetzt nur zum Sport gehe. Das war mal ganz anders, aber dann hab ich alles von einem Tag auf den nächsten umgestellt, einfach so. Am Wochenende werde ich schon mal etwas schwach, aber ich muss dann eben erst zum Sport bevor ich ins Berghain gehen kann. Manche Leute denken, dass ich arrogant bin oder kühl. Und manche Leute denken, dass mein Leben zu perfekt ist und sie da nicht reinpassen. Dabei sieht es von außen viel perfekter aus als es in Wahrheit und in mir drinnen ist. Ich bin sehr stark fokussiert und will das Beste aus mir rausholen. Aber ich habe auch Angst davor, alleine zu sein. Denn ich kenne viele Leute, die stark auf ihren Job fokussiert waren und auf dem Weg viel verloren haben. In Wirklichkeit sind mir menschliche Werte wichtiger als materielle. Aber das denken viele Leute nicht von mir.”
Humans of Berlin